Sushi – „Erste Schritte“

Reis vorbereiten:

Sushi Reis in Schale mehrfach waschen, bis das Wasser sich nicht mehr trübt. Wasser abgießen und den Reis mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. Reis mit leicht gesalzenem Wasser (auf eine Tasse Reis kommt 1 ¼ Tasse Wasser) in einen Topf mit dicht schließendem Deckel bei mittlerer Hitze zum kochen bringen. Wenn der Reis kocht auf kleine Hitze stellen und 10 Minuten dämpfen. Anschließend Topf vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten stehen lassen. Während der ganzen Zeit den Deckel nicht abnehmen.
Anschließend den Reis sofort weiterverarbeiten. In eine Schüssel geben und mit einem Holzspatel Reisessigpulver (1 EL auf 300g Reis) unterheben. Dem Reis sollte währenddessen mit einem Fächer abgekühlt werden. Wenn die Mischung fertig ist (der Reis sollte glänzen), sofort mit einem feuchten Tuch abdecken, damit er nicht austrocknet.

California Rolls

Die California Rolls sind eher was für Sushi scheue Personen, denn man wird nicht schon beim Anblick mit einem Algenblatt konfrontiert.
Stellen Sie sich ein Schälchen mit Reisessigwasser (1 EL auf 1/8 L Wasser) bereit, um die Finger anzufeuchten, damit der Reis beim auftragen nicht an Ihren Fingern kleben bleibt.
Auf eine Maki-Su (Bambus Matte) ein halbiertes Noriblatt legen und (mit angefeuchteten Händen) darauf vollflächig Reis verteilen (ca. 4-5mm). Mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken und wenden. In der Mitte des Noriblattes Wasabi quer aufstreichen und die gewünschte Füllung darüberlegen. Als Füllung eignen sich kontrastreiche Zutaten. Z.B. Surimistreifen und Gurkenstreifen, Lachs und Avocadostreifen (in Zitronensaft mariniert) oder Grüner Spargel. Auch hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die Füllung sollte einen Durchmesser von ca. 1,5 cm haben.
Beim aufrollen mit der Maki-Su die Füllung festhalten, damit sie nicht aus der Mitte rutscht und aufpassen, dass die Frischhaltefolie nicht mit eingewickelt wird. Wenn sich die beiden Enden des Noriblattes berühren, den Aufrollvorgang abschließen und anfangen, die Rolle rechteckig zu pressen. Dann die Matte auseinander rollen und noch auf der Frischhaltefolie nach Wunsch mit frisch geröstetem Sesam bestreuen. Kühl stellen, nächste Rolle zubereiten. Die Rollen mit einem angefeuchteten, sehr scharfen Messer in sechs Stücke schneiden.

Gefüllte Sushi (Inari Sushi)

Zum Füllen werden traditionell Tofu Taschen verwendet (Yamato Inari Zushi no Moto). Sie können aber auch kurz gedämpfte Wirsingblätter (Strunk entfernen) oder sehr dünne Omeletts füllen.
Als Füllung verwenden Sie beispielsweise Zwiebeln, Möhren, Champignons (wenn vorhanden: Shiitake Pilze) und gerösteten Sesam. Dazu die Möhren erst in Streifen, dann in sehr kleine Würfel schneiden, Pilze und Zwiebeln ebenso klein schneiden. In sehr wenig Öl anbraten. Leicht pfeffern. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen. Mischen Sie dann soviel Gemüse mit Reis, wie Sie benötigen. Für ein gefülltes Sushi benötigen Sie ca. eine Tischtennisball große Menge- halb Reis – halb Gemüse. Die Tofu Taschen trockentupfen und an der offenen Seite vorsichtig auseinanderziehen. Die Reis Gemüse-Mischung hineinfüllen, leicht andrücken, mit etwas Wasabi bestreichen und Tasche schließen. Evtl. mit Schnittlauch oder Frühlingszwiebel zubinden.
Probieren Sie z.B. auch eine Reis-Mischung mit Nordseekrabben, Rührei und Kresse oder Zuckererbsenschoten (klein geschnitten), geräuchertem Lachs und Dill. Bei den Füllungen sind Ihrer Phantasie kein Grenzen gesetzt. Wenn Sie Wirsingblätter oder Omeletts als Taschen nehmen, geben Sie die Füllung in die Mitte der Blätter (mit Wasabi bestreichen), falten Sie die Blätter wie ein Briefumschlag und binden sie mit Schnittlauch oder Frühlinszwiebel zu. Möglich auch: Den Rand der Blätter nach oben zusammen nehmen und wie ein Säckchen zubinden.


Artikel erstellt am: 21.03.2010


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